Sonntag, 9. April 2017

Zeit für einen Aufschrei gegen Rechts

"Es ist Zeit für einen Aufschrei von uns allen. Einen unüberhörbaren, lauten Aufschrei, der bis in den letzten Winkel dieses Landes und der ganzen Welt widerhallt“, fordert die Auschwitz-Überlebende Esther Bejarano und erklärt: „Wehret den Anfängen ist längst überholt! Wir sind mittendrin.“

Der wiedererstarkende Rassismus in Deutschland - am prominentesten vertreten durch die AfD - ist eine große Gefahr, der wir uns entgegenstellen sollten. Eine gute Gelegenheit dafür gibt es am 22. April in Köln wenn AntirassistInnen aus der ganzen Bundesrepublik gegen den Bundesparteitag der AfD demonstrieren werden.

Aus Hamburg fahren Busse dorthin, für die es im Schanzenbuchladen und im Fanladen St.Pauli Tickets für 20 € (10 € ermäßigt, 30 € Soli) zu kaufen gibt. Die Abfahrt der Busse ist am Freitag (21.4.2017) um 23:00 ab Bahnhof Sternschanze, die Rückfahrt ist geplant für Samstag Nachmittag. 

Infos über die Proteste in Köln und viele Hintergründe gibt es unter folgenden Links:
Der Kampf gegen die neuen Rassisten findet natürlich nicht nur bei den Protesten in Köln statt. Die AfD ist bereits geschwächt durch den Widerstand, den sie erfährt, und die dadurch bewirkten internen Konflikte. Aber das ändert nichts an der Gefahr, dass im Herbst Rassisten übelster Sorte in den Bundestag einziehen könnten. Bleibt am Ball und bringt euch z.B. bei den Aktiven-Treffen von "Aufstehen gegen Rassismus Hamburg" ein. Die nächsten sind am 13. April und am 25. April.

Freitag, 24. März 2017

6 entscheidende Monate bis zur Bundestagswahl

Liebe Unterstützer und Freunde von marx21 in Hamburg und Umgebung!

»Die alte Welt liegt im Sterben, die neue ist noch nicht geboren: Es ist die Zeit der Monster«, so beschrieb der italienische Marxist Antonio Gramsci die Zeit des Übergangs nach dem Ersten Weltkrieg. Es war die Zeit der Krisen, Kriege und Revolutionen. Gramsci stellte die Frage nach der Hegemonie: Wer herrscht, wer führt – und wer nicht mehr? Heute befinden sich die Herrschenden und ihr politisches System erneut in einer tiefen Krise... Das und mehr wollen wir auf dieser Veranstaltung u.a. mit Christine Buchholz (MdB) am 26. April in Altona (19 Uhr, Parteibüro DIE LINKE.Altona, Am Felde 2) diskutieren.

Vier Wochen später findet in Berlin der große Kongress Marx Is Muss statt: am Himmelfahrtswochenende (25.-28. Mai). Zu den ReferentInnen gehören auch mehrere Hamburger, u.a. unser Spitzenkandidat zur Bundestagswahl Fabio de Masi. Das Programm mit mehr als hundert Veranstaltungen und vielen wichtigen Themen lässt sich nicht in wenigen Sätzen zusammenfassen - ihr müsst es euch im Netz ansehen und am besten vor Ort wahrnehmen!

Im gerade startenden Wahlkampf ist es wichtig, eine starke und vor allem eigenständige LINKE mit einem klaren sozialen Profil aufzubauen. Darüber hinaus motiviert gerade die Erschütterung über die rechten "Monster" viele Menschen, sich - vielleicht nach langem Zögern - in die Politik einzumischen. Nicht zuletzt deswegen wird es wichtig sein, dass wir uns im Wahlkampf auch klar gegen Rechts und gegen jede Form von Rassismus positionieren, um alten und neuen AktivistInnen und WählerInnen eine politische Heimat bieten zu können. Deswegen machen wir mit bei "Aufstehen gegen Rassismus", das sich gegen Rassismus im Allgemeinen und die rassistische AfD im Besonderen richtet. Die nächste Gelegenheit, "Aufstehen gegen Rassismus" kennenzulernen, ist das Aktiventreffen am 28. März. Kommt dahin!

Hier noch einmal die Termin-Übersicht:
  • Dienstag, 28.3.: Aktiventreffen "Aufstehen gegen Rassismus"
  • Mittwoch, 26.4.: Forum "Zeit der Monster"
  • Donnerstag, 25.5. bis Sonntag, 28.5.: Kongress MarxIsMuss in Berlin
In exakt 6 Monaten wählen wir einen neuen Bundestag. Diese 6 Monate werden mit Sicherheit eine spannende - und entscheidende - Zeit. Packen wir sie an, für eine bessere Welt!

Forum: »Zeit der Monster« (26.4.)

marx21-Forum Hamburg


»Zeit der Monster«:
Warum die Rechten von der Krise der Herrschenden profitieren – und was die Linke dem entgegensetzen kann


Wann: Mittwoch, 26. April 2017 um 19 Uhr
Wo: Parteibüro DIE LINKE. Altona, Am Felde 2, 22765 Hamburg

»Die alte Welt liegt im Sterben, die neue ist noch nicht geboren: Es ist die Zeit der Monster«, so beschrieb der italienische Marxist Antonio Gramsci die Zeit des Übergangs nach dem Ersten Weltkrieg. Es war die Zeit der Krisen, Kriege und Revolutionen. Gramsci stellte die Frage nach der Hegemonie: Wer herrscht, wer führt – und wer nicht mehr?

Heute befinden sich die Herrschenden und ihr politisches System erneut in einer tiefen Krise. Die etablierten Parteien, die glaubten, über eine sichere Basis zu verfügen, verlieren diese plötzlich. Es scheint so, als würden vor allem rassistische Kräfte profitieren, wie Donald Trump in den USA, Geert Wilders in den Niederlanden und die faschistische Front National in Frankreich. In Deutschland droht die AfD mit zweistelligem Ergebnis in den Bundestag zu kommen.

Die drängenden Fragen für die Linke lauten: Wie stoppen wir die rechten Hetzer und wie schaffen wir eine solidarische Alternative zum neoliberalen Status-quo?

Das möchten wir gemeinsam mit dem Politikwissenschaftler Frank Renken und mit Christine Buchholz, Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Parteivorstands der LINKEN, diskutieren. Beide sind aktiv im Bündnis »Aufstehen gegen Rassismus«.


Donnerstag, 9. Juni 2016

Forum: Die Welt verändern - aber wie?

Nichts muss so bleiben, wie es ist: Profitlogik, Umweltzerstörung, Konkurrenzdenken, Frauenunterdrückung, Rassismus, Homophobie, Massenarmut und Krieg sind nicht etwa Begleiterscheinungen eines ansonsten intakten Systems. Vielen Menschen ist - mindestens als "Bauchgefühl" - klar, dass es ein grundlegendes Problem mit dem Kapitalismus gibt. Aber wie kann eine soziale und demokratische Alternative zum Kapitalismus aussehen? Und wie erreichen wir diese Gesellschaft? Wir wollen in dieser Veranstaltung unseren Ansatz des "Sozialismus von unten" vorstellen und diskutieren - auch über die Frage, was dieser Ansatz für unsere Strategie in der LINKEN bedeutet.

Das Forum wird organisiert von marx21 – Netzwerk für internationalen Sozialismus. marx21 ist ein revolutionäres Netzwerk innerhalb der Partei DIE LINKE. Im Netzwerk arbeiten Marxistinnen und Marxisten zusammen, die sich aus unterschiedlicher Sicht auf die historischen Erfahrungen der internationalen Arbeiterbewegung beziehen, um gemeinsam wirksame Strategien für die Anforderungen in unserer Zeit zu entwickeln.
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Datum: Mittwoch, 29. Juni 2016
Zeit: 19-21 Uhr
Ort: Goldbekhaus, Hamburg-Winterhude
Referent: Stefan Bornost (Redakteur theorie21)
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Veranstaltung auf Facebook

Freitag, 6. Mai 2016

Lesekreis "Staat - Regierung - Revolution"

ACHTUNG: muss leider erneut verschoben werden, neuer Termin steht noch nicht fest!

Donnerstag, 18. August 2016
19-21 Uhr
LINKE-Büro Barmbek, Hartzlohplatz 1

Wir wollen Auszüge aus der neuesten Ausgabe des Journals theorie21 ("Staat - Regierung - Revolution") gemeinsam lesen und diskutieren. 

Dienstag, 26. April 2016

Veranstaltungshinweise

Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg:

Rot-braune Bündnisse? Zum Verhältnis von Kommunisten und Nationalsozialisten in der Weimarer Republik

mit den Referenten

  • Dr. Marcel Bois, Historiker
  • Dr. Olaf Kistenmacher, Historiker

Mittwoch, 27.04.2016 | 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr
Centro Sociale, Hamburg 
Sternstraße 2, 20357 Hamburg

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Veranstaltung der LINKEN.Winterhude-Süd:

Die KPD und der Kampf um die Einheitsfrontpolitik

mit dem Referenten

  • Dr. Marcel Bois, Historiker
Dienstag, 31.05.2016 | 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Goldbekhaus, Hamburg-Winterhude
Moorfuhrtweg 9, 22301 Hamburg

Sonntag, 7. Februar 2016

Veranstaltung: AfD - die neuen Nazis?

Datum: Montag, 21. März 2016
Zeit: 19-21 Uhr
Ort: Parteibüro DIE LINKE.Altona, Am Felde 2.
Referent: Martin Haller, Berlin, Redaktion marx21
Link zum Facebook-Event
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"Wir haben ein Monster geschaffen" beschrieb Hans-Olaf Henkel (ehemaliger Vize-Vorsitzender) die Entwicklung der AfD. Nach dem Austritt des nationalliberalen Flügels um Bernd Lucke, befindet sich die Alternative für Deutschland auf Rechtskurs und reiht sich damit in eine rassistische Bewegung ein, die gegen Muslime hetzt und Asylbewerberheime angreift. Doch wie gefährlich ist diese Partei wirklich? Haben wir es mit einer neuen faschistischen Kraft zu tun?

Ein Blick in die Geschichte zeigt vergleichbare Situationen: In den 1960er und 1970er Jahren versuchte sich die NPD als angeblich rechtskonservative Kraft zu positionieren und in den 1980er Jahren konnten die Republikaner kurzfristig Wahlerfolge erzielen.

Mit Massenmobilisierungen und kulturellen Bewegungen wie "Rock gegen Rechts" konnte damals der Aufstieg der Nazis gestoppt werden. 2010 konnte der in Dresden der größte Naziaufmarsch Europas durch zivilen Ungehorsam mit einem breiten Bündnis verhindert werden. Wie können wir diese Erfahrung für heute fruchtbar machen? Wie können wir die AfD stoppen?