Freitag, 7. Juli 2017

Aktiventreffen zur Auswertung der G20-Proteste und zur Planung des Wahlkampfs

Zehntausende Menschen demonstrieren in diesen Tagen gegen den G20-Gipfel und damit nicht nur gegen die 20 mächtigsten Regierungen der Welt, sondern auch gegen das System, für das diese stehen - Kapitalismus.

Mit einer Diskussion über Gewalt haben Hamburger Senat und Teile der Medien versucht, die Proteste im Vorfeld zu diskreditieren. Dabei ist Gewalt im Kapitalismus leider sehr alltäglich: Die Nachrichten sind voll von Krieg, Bürgerkrieg, Verfolgung, Aufständen, Terroranschlägen und Amokläufen.

Wir wollen den Kapitalismus überwinden, und wir wollen uns gegen seine Auswirkungen wie Krieg, Rassismus, soziale Ungleichheit und Unterdrückung engagieren. Deswegen sind wir in der LINKEN aktiv und wollen Menschen dafür gewinnen, gemeinsam mit uns aktiv zu sein. Der Bundestagswahlkampf ist eine gute Gelegenheit, weitere Menschen für den Kampf für eine besser Welt zu gewinnen - unterstütze uns dabei!

Um die G20-Proteste auszuwerten und die nächsten Monate zu planen, treffen wir uns zu einem Aktiventreffen

am Dienstag, 11. Juli 2017
um 19 Uhr
im Goldbekhaus (2. Stock)
Moorfuhrtweg 9 (Winterhude)

organisiert von: DIE LINKE.Winterhude und marx21 Hamburg

Dienstag, 4. Juli 2017

Protestiert gegen die G20!

In dieser Woche steht Hamburg im Zentrum der Weltöffentlichkeit. Zehntausende werden gegen die G20 demonstrieren, viele auch an Blockaden teilnehmen. Alle werden über die ungerechte Weltwirtschaftsordnung diskutieren – den Kapitalismus. DIE LINKE und marx21 sind natürlich dabei! Eine kartografische Übersicht zu geplanten Aktivitäten sowie die Route der Großdemo am Samstag findet ihr hier: https://marx21-hamburg.blogspot.de/2017/06/aktionswoche-gegen-g20.html

Der SPD-Innensenator Grote und Teile der Presse versuchen, uns mit einer Gewaltdiskussion vom Widerstand abzuhalten – während die Polizei selbst massive Gewalt androht (und bereits einsetzt). Doch das kann für die Herrschenden auch nach hinten losgehen. Die Empörung über das rechtswidrige Vorgehen der Polizeiführung gegen das Protestcamp am Entenwerder ist riesig und hat sogar die MOPO erreicht. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass diese Taktik am Ende sogar zusätzlich Leute gegen die G20 mobilisiert. Aber die Debatte zum Thema Gewalt hat sich damit natürlich nicht erledigt. Hier findet ihr einige gute Argumente: https://www.marx21.de/g20-friedliche-proteste-gewaltige-wirkung/

Die Zahl der Aktivitäten und Demonstranten wird in den nächsten Tagen unüberschaubar sein. Deshalb hier ein paar wichtige Eckpunkte zu den Aktivitäten von marx21:

Am Mittwoch und Donnerstag findet in der Kampnagelfabrik (Jarrestraße 20) der "Gipfel für globale Solidarität" (http://solidarity-summit.org/) statt. marx21 ist dort mit einem Infostand (Mittwoch ab 18 Uhr, Donnerstag den ganzen Tag) vertreten, der also als Anlaufpunkt dienen kann. Dort können wir uns besprechen, welche Veranstaltungen wir besuchen. Und wir wollen dort über unser politisches Projekt sprechen und Menschen für dieses gewinnen.

Am Freitag, 7. Juli, gibt es um 19 Uhr das zentrale marx21-Planungstreffen im Büro der Bürgerschaftsfraktion der LINKEN in der Lilienstraße 15 in der Innenstadt. Hier laufen Informationen und Planungen zusammen. Alle sind herzlich eingeladen, dort vorbeizukommen. Im Anschluss wird dort eine große Zusammenkunft der LINKEN stattfinden, an der wir ebenfalls teilnehmen. 

Am Samstag soll ab 11 Uhr die Kundgebung und Großdemonstration am Deichtorplatz vor dem Hauptbahnhof losgehen. Wir sammeln uns am großen zentralen marx21-Stand ab 10 Uhr, den ihr dort finden werdet. Ihr seid herzlich willkommen! Wir verteilen Material, verkaufen unser Magazin und suchen den Kontakt zu denjenigen, die mit uns nach der Demonstration weiter diskutieren und mit uns aktiv werden wollen. Zur Koordinierung (oder falls man sich nicht findet) richten wir auch eine Telegram-Gruppe ein (einfach per Mail an marx21.hamburg@gmx.de schreiben, wenn ihr in diese Gruppe aufgenommen werden möchtet).

Sobald die Demos losgeht, sammeln wir uns hinter dem Lautsprecherwagen der LINKEN und wollen dazu beitragen, dass der Block groß, laut und kämpferisch wird.

Der G20-Protest ist für uns eine einmalige Gelegenheit, auch in Hamburg organisiert weiterzumachen. Deshalb möchten wir bald ein Auswertungstreffen unter dem Motto: „Auswertung der G20-Proteste – wie weiter für Die Linke?“ organisieren. Sobald ein Termin feststeht, werden wir den bekanntgeben.

Montag, 26. Juni 2017

Aktionswoche gegen G20

Leute, zückt eure Kalender und plant eure ganz persönliche Aktionswoche gegen G20, Ausbeutung, Rassismus, Krieg und Kapitalismus. Wir sehen uns bei den zahlreichen Protesten!



Und hier seht ihr die Demoroute für die Großdemonstration am 8. Juli:

Sonntag, 21. Mai 2017

MarxIsMuss - 25.-28. Mai in Berlin

Für Kurzentschlossene: Am kommenden sehr langen Wochenende (25.-28. Mai) findet in Berlin der alljährliche MarxIsMuss-Kongress statt. Hier findet ihr das Programmheft (als PDF) oder auch hier (Web).
Hunderte Menschen aus ganz Deutschland werden auf dem Kongress vier Tage lang über linke Theorie und Praxis diskutieren. Der Kongress wird geprägt sein von der Aussicht auf einen spannenden Bundestagswahlkampf - und auf die größten antirassistischen, antikapitalistischen und antiimperialistischen Proteste seit Jahren beim G20-Gipfel hier in Hamburg!

Wir sehen uns in Berlin, im Wahlkampf und beim G20-Protest!

Donnerstag, 4. Mai 2017

Nein zur Leitkultur

Starke Rede der hessischen LINKE-Abgeordneten Janine Wissler: »Was wir nicht brauchen, ist ein Bundesinnenminister, der drei Tage nach der Festnahme eines rechtsextremen Bundeswehrsoldaten eine Debatte über deutsche Leitkultur lostritt.«

Sonntag, 9. April 2017

Zeit für einen Aufschrei gegen Rechts

"Es ist Zeit für einen Aufschrei von uns allen. Einen unüberhörbaren, lauten Aufschrei, der bis in den letzten Winkel dieses Landes und der ganzen Welt widerhallt“, fordert die Auschwitz-Überlebende Esther Bejarano und erklärt: „Wehret den Anfängen ist längst überholt! Wir sind mittendrin.“

Der wiedererstarkende Rassismus in Deutschland - am prominentesten vertreten durch die AfD - ist eine große Gefahr, der wir uns entgegenstellen sollten. Eine gute Gelegenheit dafür gibt es am 22. April in Köln wenn AntirassistInnen aus der ganzen Bundesrepublik gegen den Bundesparteitag der AfD demonstrieren werden.

Aus Hamburg fahren Busse dorthin, für die es im Schanzenbuchladen und im Fanladen St.Pauli Tickets für 20 € (10 € ermäßigt, 30 € Soli) zu kaufen gibt. Die Abfahrt der Busse ist am Freitag (21.4.2017) um 23:00 ab Bahnhof Sternschanze, die Rückfahrt ist geplant für Samstag Nachmittag. 

Infos über die Proteste in Köln und viele Hintergründe gibt es unter folgenden Links:
Der Kampf gegen die neuen Rassisten findet natürlich nicht nur bei den Protesten in Köln statt. Die AfD ist bereits geschwächt durch den Widerstand, den sie erfährt, und die dadurch bewirkten internen Konflikte. Aber das ändert nichts an der Gefahr, dass im Herbst Rassisten übelster Sorte in den Bundestag einziehen könnten. Bleibt am Ball und bringt euch z.B. bei den Aktiven-Treffen von "Aufstehen gegen Rassismus Hamburg" ein. Die nächsten sind am 13. April und am 25. April.